Die Zukunft liegt in unserem Denken und in den Herzen unserer Kinder

Ein Klick auf die unten aufgeführten Themen führt Sie zu den entsprechenden Textabschnitten

Sinnesmaterial

Gutes Spielzeug

Globaler Wettbewerb

Maria Montessori

Teilleistungsstörungen

 Unsere Angebotsauswahl

Weniger aber gutes Spielzeug

Billigproduktionen

Lokale Wirtschaft

Als ausgebildete Erzieherin ist es mir wichtig, daß Kinder mit Spielzeug umgeben sind, das sie bei ihren ersten Schritten in eine sehr komplexe Welt gut begleiten kann. Hier sind viele Eltern verunsichert bzw. meinen, die Welt des Spielzeugs bestehe nur aus Plastik, weil in herkömmlichen Geschäften wenig anderes zu sehen ist. Leider ist dies aber kein geeignetes Sinnesmaterial, weil es nicht natürlich ist, unserer Meinung nach sollte der Einsatz von Kunststoff begrenzt sein auf Dinge wie Lego und Puppen, die anders nicht hergestellt werden können, auch sie haben einen hohen Spielwert (für die erste Puppe unserer Tochter sind wir bis Salzburg gefahren, weil es hier keine weichen Puppen gab, doch das noch nicht zweijährige Mädchen interessierte sich hartnäckig für die glatzköpfige Plastikpuppe der Nachbarskinder... ). Schon für Babies gibt es sehr schönes Spielzeug aus Holz und Stoffen mehrerer Arten ( Seide und Baumwolle neben Plüsch aus Kunststoff ), dann geht es weiter bei den ersten Autos, Bausteinen und –kästen,  Puzzles, Kugelbahnen, Puppenhäusern, Puppenwagen, Brettspielen, Zahndosen, Ritterschwerter, Stelzen usw. Als vorteilhaft des Materiales Holz sehen wir, daß es reparierbar ist sowohl mit Nägel und Schrauben, Säge wie auch mit einem neuen Anstrich, wenn es recht mitgenommen oder älter an Jahren ist.

Ein weiteres Material ist Metall, aus dem Aufzieh – und sonstiges Blechspielzeug, Autos, Konstruktionskästen, Kochgeschirr und Besteck gefertigt werden; aus Porzellan ist das Geschirr für die kleinen Kaffeerunden.

Unsere Plastikartikel beschränken sich auf einige Artikel wie die wirklich schönen und recht unverwüstlichen Schleichtiere und – Ritter, den witzigen Flutschi, nachtleuchtende Sterne und Tiere, Kaleidoskope mit und ohne Zauberstab, Flummis und Kleinigkeiten bis 1,50 Euro.

zurück nach oben

Maria Montessori, eine zu ihrer Zeit sehr fortschrittliche Frau mit viel Liebe, Beobachtungsvermögen und Phantasie hat eine wichtige Tatsache in einen kurzen Satz gefaßt:

„Das Spiel ist die Arbeit des Kindes“ 

Dies bezieht sich sowohl auf die ersten Türme, die ein Kind baut und dabei die Erfahrung der Gravitation macht als auch auf Rollenspiele, in denen Kinder ihre emotionalen Erlebnisse verarbeiten. Diese Beschäftigungen sind ungleich wichtiger, als der intellektuelle und wirklichkeitsfremde Umgang mit dem Computer, mit dem das Kind meist viel zu früh konfrontiert wird. Lernen findet nicht nur im Kopf statt, zum Leidwesen vieler Kinder wird dieser Ebene aber auch von Fachleuten trotz vieler anders lautenden Erkenntnisse zuviel Priorität beigemessen.

Wir führen auch Spielzeug und Produkte im Sinne von Maria Montessori, sowohl von den Materialien, als auch vom Inhaltlichen. Dieses breit gefächerte Angebot ist weit kostengünstiger, als das autorisierte Montessori Material, das wir gerne auf Anfrage bestellen; es im Laden zu haben ist für die meisten Privatleute uninteressant, die betreffenden Fachleute bestellen leider ausschließlich über ihre Kataloge.

Spielzeug ist ein wichtiger Faktor in der Entwicklung eines Kindes. Dabei ist nicht die Vielzahl ausschlaggebend, sondern Beschaffenheit und pädagogischer Inhalt. Allgemein regt wenig des sich heute auf dem Markt befindlichen Spielzeugs die Kinder zum richtigen Spielen an. Viele Kinder werden ihrer Fähigkeit, ein Spiel zu entwickeln beraubt, wenn ihnen alles perfekt vorgesetzt wird bzw. sie hauptsächlich nur noch Schalter betätigen müssen. Dieses Spielmaterial nützt seinen Herstellern, nicht aber unseren Kindern.

Bei falschem Spielzeug bleiben Selbstwertgefühl durch Ausprobieren und der Freunde am eigenen Tun, Sprachvermögen, motorische Fähigkeiten, einsichtiges, verantwortungs-volles Verhalten       ( „ soziale Kompetenz “ ) und Vieles mehr auf der Strecke. Außerdem sind Kinder, deren inneres Erleben nicht gefördert wird in höherem Maße suchtgefährdet, als Kinder, die sich darin üben konnten.

Weniger, aber gutes Spielzeug ist ein wichtiger Baustein der Kindheit.

Zuviel Spielzeug bringt unzufriedene Kinder ohne Konzentrationsvermögen und Ausdauer, aber voller Langeweile hervor. Zudem kann sich Phantasie, die große Schwester der Intelligenz nicht ausreichend entwickeln, wenn das Kind alles real zur Verfügung hat und somit sein Vorstellungsvermögen nicht entsprechend einsetzen kann. Früher haben wir einen beliebigen Stock im Vater – Mutter – Kind Spiel als Besen eingesetzt, heute schwirrt der fertige Staubsauger bereits im Kinderzimmer herum, ebenso der Maxi Cosi für die real bieselnde und schreiende Puppe und viele andere Spielsachen, die jede Phantasie im Keim ersticken.

zurück nach oben

Ist Ihnen schon einmal der Zusammenhang zwischen den heute so weit verbreiteten Teilleistungsstörungen und der Spielkultur der Kinder aufgefallen ? Abgesehen vom aus Geldmangel meist natürlichen Spielmaterial hatten die Kinder als Spielraum die freie Natur und eine ganze Menge Spielkameraden. Hier wurde sowohl die Grob- wie auch Feinmotorik entwickelt und vor allem war kam die Bewegung zu ihrem Recht, ein Fundament für die Entwicklung des Gehirns. Die Straßenspiele waren ein immens wichtiger Faktor, hier wurde gehüpft, rückwärts gegangen, balanciert und geklettert. Im sogenannten Körperschema kann man erkennen, welche körperlichen Defizite mit den jeweiligen Teilleistungsstörungen zusammenhängen. Deshalb ist es auch sinnvoll, zu beobachten, welche körperlichen Bewegungsabläufe ein Kind zu vermeiden versucht und ggf. daran zu arbeiten, weil es evt. etwas nachzuholen hat ( ist theoretisch eine wichtige Aufgabe der Kindergärten, wenn Sie noch damit zu tun haben fragen Sie doch einmal nach, ob es hier bei Ihrem Kind etwas Auffälliges gibt ). In der heutigen körperlichen und psychischen Vermeidungskultur lernen Kinder verschiedene Angelegenheiten nicht, die ihnen später fehlen, dazu gehören natürlich auch die Ungerechtigkeiten, denen wir ausgesetzt waren, als wir ohne erwachsenes Regulat mit vielen Kindern draußen spielten; wo früher ein Schulterzucken die Antwort der Eltern war, wenn man sich über die hierarchischen Verhältnisse beklagte kann heute durch einfühlsames Zuhören daheim aufgearbeitet und Strategien an die Hand gegeben werden, mit denen ein Kind wachsen kann. Hierzu gibt es eine Unzahl pädagogischer Ratgeber, von denen Sie auch einige bei uns erhalten .

zurück nach oben

Aus Gründen des Mitgefühls haben wir keine Billigstproduktionen, die auf Kosten der Arbeitsbedingungen und Umwelt produzieren; leider können wir aber auch wegen mangelnder Nachfrage kaum in Deutschland direkt produzierte Artikel führen, da diese den meisten zu teuer sind ( abgesehen ist in unserer globalen Welt die Herkunft oft nicht nachzuvollziehen, auch bekannte deutsche Marken haben z.T. ihre Produktionsstätten ins Ausland verlagert, obwohl die Preise noch wie aus deutscher Produktion kalkuliert sind ). Leider möchten nur wenige Menschen Preise bezahlen, die sich daraus ergeben, daß jeder deutsche Arbeitnehmer gerne sozialversichert ist.

Unser Angebot ist : ein Großteil an Holzspielzeug, weil es haltbar, ein Sinnesmaterial der Natur und reparabel ist ; wir haben eine große Buchauswahl mit verschiedensten Themen bis zum Erwachsenenalter, z.B. auch über verschiedene Arten des Lernens sowie CD’S und Cassetten, Puzzles, Bewegungsspiele, Kuscheltiere, Märchenwolle, Experimentierkästen, Lern-, Gesellschafts-, und Strategiespiele, LÜK, Schnick – Schnack … Bei der Auswahl haben wir uns bemüht, neben dem reinen Nutzwert und allgemeinen ästhetischen Gesichtspunken, auch auf soziale, pädagogische und ökologische Aspekte zu achten. Daher werden Sie bei uns kaum typische Produkte der Wegwerfgesellschaft finden oder Artikel, die unsere Kinder zu immer unzufriedenen Trendsklaven erziehen, noch etwa Artikel von denen bekannt ist, daß sie unter menschenverachtenden Bedingungen in Billiglohnländern hergestellt werden oder resourcenraubenden und ökologisch bedenklichen Herstellungsverfahren unterliegen.

zurück nach oben

Der Internethandel, Thema Internetshopping :

Da ich selbst Atmosphäre und auch Beratung schätze haben wir ein Einzelhandelsgeschäft, das sich eines nicht so fernen Tages auch rentieren sollte. Unser Laden ist zum beschaulichen Stöbern und sich Vertiefen in die Welt der liebevollen Dinge und der Vorfreude gedacht, trotzdem bin ich gerne bereit auf Anfrage auch einen Artikel zu versenden, wenn Sie zu weit wohnen oder aus sonstigen Gründen nicht persönlich erscheinen können.

Da ich den persönlichen Kontakt schätze nehme ich selbst den Internethandel nicht in Anspruch. Im Interesse unserer schönen Altstadt Innenstädte wünschte ich, daß mehr Menschen die alte Art des Einkaufes praktizieren würden, denn was wird sonst in 20 Jahren sein ? Tote Städte, jeder für sich alleine vor dem Computer oder den Einkaufswagen in einem Discounter vor sich her schiebend. In einem Discounter bekommt der Kunde zu einem Spottpreis einige Artikel, aber eben nur gerade die vorrätigen, sonst nichts. Eigene Vorstellungen werden nur noch in Katalogen zu verwirklichen sein, ohne Anfassen in natura ( auch Erwachsene haben dieses Bedürfnis ), und ein Supermarkt zeigt dem Kunden keine Kataloge, aus denen er sich evt. etwas aussuchen kann, was nicht vorrätig ist. Die Folge wird Einförmigkeit sein, Beratung ein Fremdwort und die Qualität nicht immer eine gute.

Bei uns lesen Kunden auch mal gerne selbst in die Bücher hinein oder sehen sich die Spiele prüfend an, die meisten aber nehmen gerne unsere Beratung in Anspruch, da wir naturgemäß einen guten Überblick über unser Sortiment haben.

In jedem Fall aber haben wir eine handverlesene Vielfalt, die für Liebhaber solcher Art von Spielen und Unterhalten eine Augenweide ist.

zurück nach oben

Lokale Wirtschaft :

Unsere Innenstädte werden nur dann belebt sein, wenn es sich für die Betreiber eines Geschäftes lohnt, seine Arbeitskraft, Phantasie, Wissen, Freude, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und sonstige Fähigkeiten und Energien in diesem Bereich einzusetzen. Dies ist natürlich nur möglich mit solidarischen Gedanken und entprechendem Handeln. Da die meisten Menschen mit ihrem Geld rechnen müssen ist es klar, daß sich jeder auch mal etwas Billigeres kaufen möchte, grundsätzlich aber sollte man sein Geld verteilen, d.h. auch im Fachgeschäft einkaufen. Die Haltung “Wo kriege ich alles nur am allerbilligsten ?” fördert kein Leben in den Innenstädten und vor allem keine Arbeitspätze in Deutschland.

Ein Supermarkt kann freilich günstigere Angebote machen ( das bezieht sich allerdings keineswegs auf alle Produkte, wie wir im Verlgeich zu uns schon festgestellt haben ), ein Discounter hat immer niedrigere Preise als ein kleines Fachgeschäft. Nur : Bildet ein Discounter auch aus ? Bezahlt er seine Beschäftigten fair und behandelt sie menschenwürdig ? Der viel zitierte Lehrstellenmangel wird durch Einkäufe in Discountern nicht positiv gelöst werden. Ein viel beschworenes Eingreifen des Staates hilft nicht, wo die Bürger selbst die Misere herbeiführen und das betrifft eben nicht nur Menschen, denen wenig Geld zur Verfügung steht. Daß durch die Billigangebote der Discounter viele Produkte über Bedarf eingekauft werden, weil sie gerade billig hergehen wird auch oft übersehen, dabei bleibt dann tatsächlich weniger Geld übrig und man meint wiederum, nur das Billigste einkaufen zu können. Daß die Deutschen immer noch Reiseweltmeister sind bringt zwar der Tourismusbranche und den Ölmultis etwas ein, ansonsten wird dies meist auf Kosten der deutschen Arbeitnehmer, deren Produkte sich dann vermeintlich nicht leisten kann ausgetragen und ein Großteil der Wertschöpfung bleibt im Ausland, wo nicht nur für Unterkunft und Verpflegung Geld ausgegeben wird, sondern auch die lockenden Kaufangebote der oft exotischen Orte genutzt werden.

zurück nach oben

Wie in allen Lebenssparten gibt es auch eine Ethik beim Einkauf . Das Einkaufsverhalten jedes einzelnen entscheidet auch über den weiteren Bestand der deutschen Wirtschaft, von der wir schließlich alle abhängen. Seit Jahren schon sichern wir die Arbeitsplätze in Asien oder Mittelamerika, und nicht nur Billigartikel werden in Billiglohnländern hergestellt, auch Firmen, deren Preise eher eine deutsche Herstellung vermuten lassen würden, wie z.B. viele Sportartikel

Eine Rolle spielt auch das Bewußtsein für den Wert von Dingen und Dienstleistungen; jeder Mensch, der eine Leistung erbringt möchte eine möglichst hohe Entlohnung dafür, bei einem Kauf oder Beanspruchung einer Dienstleistung möchten viele Menschen aber nicht den adäquaten Wert bezahlen. Diese Diskrepanz schlägt sich im Kaufverhalten nieder, und bei den Dienstleistungen. Liegt z.B. ein Handwerker in seinem Angebot wesentlich unter dem Duchschnitt so stellt sich ebi uns immer die Frage nach dem Warum. Entweder werden die Arbeiter nicht ordentlich bezahlt oder die Qualität leidet zwangsläufig ( mangelnder Erfahrung, schlechtes Material, oberflächliches Arbeiten...). Beides wollen wir nicht unterstützen. In unserem Bereich des Landschaftsbaues wissen wir von einigen Firmen, die schlampig arbeiten m ü s s e n, um bei ihren Dumpingpreisen überhaupt die Firma erhalten zu können. Die Kundschaft merkt dies früh oder später und dann gibt es diese Firma vielleicht gar nicht mehr ( unter diesem Namen ), um diese Fehler zu beheben, dann muß doch jemand her, der den Schaden gewissenhaft und professionell behebt. Gespart wird dabei gar nichts.

Dann gibt es noch die Perspektive, daß Geld eine Art von Energie ist. Daraus folgt fast täglich die Entscheidung :Was möchte ich mit dieser Energie unterstützen ? Fühle ich solidarisch mit meinem Wohnort oder lasse ich diese Energie anderswo wirken ? Daß dies nicht nur Menschen betriftt, sondern auch unsere Umwelt und das Leben darin versteht sich von selbst. Alles zieht konzentrische Kreise : ich als Zentrum, meine Familie, meine Freunde, mein Wohnort etc.

Wer denkt, jeder sei sich selbst der Nächste und es ist ja sowieso egal, wie ich mich als Einzelner verhalte und handle, der arbeitet dem Raubtierkapitalismus in die Hände, der von den Cleversten, Skrupellosesten, Überheblichsten, Gierigsten und zugleich Dümmsten und Unglücklichsten dominiert wird.

Alles ist ein Kreislauf, nichts steht ohne Beziehung zum anderen, in unserer globalen Welt gibt es Vernetzungen und Verstrickungen, denen wir ausgeliefert sind, aber Vieles können wir noch mitbestimmen durch unser Verhalten. Für jede Bewegung gibt es eine Gegenbewegung, deren Ausmaß jeder mit seinem Handeln mitbestimmen kann.

[Geschäft] [Über uns] [Katalog] [Dienstleistungen] [Seminare]

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Webmaster.
© Copyright 2006 Garten & Spiel Rohner,  Alle Rechte vorbehalten.

zurück nach oben